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/ Nachhaltigkeit / Environment

Unsere Klimastrategie auf Unternehmensebene

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Als PHW-Gruppe haben wir im Dezember 2024 das Commitment der Science-Based-Targets Initiative (SBTi) eingereicht. Bis 2026 werden wir uns ein wissenschaftsbasiertes Klimaziel setzen und anschließend validieren lassen, um mit unserem Geschäftsmodell und unserer Unternehmensstrategie mit dem Pariser Klimaabkommen (1,5-Grad-Klimaziel) vereinbar zu sein.

Seit 2015 ist das Energiemanagement der gesamten Wertschöpfungskette der PHW-Gruppe in Deutschland gemäß DIN EN ISO 50001 zertifiziert. Jeder Standort verfügt über ein eigenes Energieteam. Außerdem wurde 2024 ein gruppenweiter Energierat als dauerhaftes Gremium zur Überprüfung der Energieprojekte eingeführt.

 

Handeln in ganzheitlichen Kreisläufen

Wichtig ist es uns, Zielkonflikten mit einer ganzheitlichen Betrachtung hinsichtlich Nachhaltigkeit zu begegnen und immer im Sinne des Kreislaufgedanken zu handeln und zu entscheiden.

Ob Hähnchenschenkel oder Filet – bei der Geflügelschlachtung entstehen hochwertige Lebensmittel. Die Nebenprodukte der Geflügelschlachtung werden mit in den Kreislauf einbezogen und zu hochwertigen Eiweiß- und Fettprodukten verwertet. Die PHW-Töchter GEPRO und PetCom sind seit 2023 Systempartner der QS-Prozesskette Heimtierfutter und nehmen damit eine Vorreiterrolle in diesem Segment ein.

Wir arbeiten kontinuierlich an den verschiedensten Möglichkeiten der Digitalisierung von Produktionsprozessen zur Optimierung des Ressourcenmanagements. Zum einen wurde bereits eine Software zum digitalen Ressourcenmanagement an einigen Standorten erfolgreich implementiert und eingeführt. Des Weiteren erfolgen Maßnahmen zur Steuerung bei Überproduktionen in den Produktionsbetrieben z. B. über Werksverkäufe und Abgaben an soziale Einrichtungen in der Region (z. B. Tafel e.V.).

 

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Einsatz regenerativer Energieressourcen

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Im Rahmen unserer Klimastrategie verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz und beschäftigen uns schon seit vielen Jahren intensiv mit erneuerbaren Energien. 2024 haben wir mehrere Millionen Euro für Umweltprojekte bereitgestellt, um unabhängiger vom Energiemarkt zu sein und so die Zukunftsfähigkeit unserer Produktionsbetriebe zu gewährleisten.

Der Stromverbrauch soll bis 2030 zum großen Teil aus regenerativen Energieanlagen bezogen oder nachweislich zertifiziertem Ökostrom eingekauft werden.

Im Juli 2023 ist eine 4,4 MWp Photovoltaik (PV)-Freiflächenanlage auf einer Gesamtfläche von rund 21.000 Quadratmetern auf der Gewerbefläche vor unserer Zentrale in Rechterfeld in Betrieb gegangen. Auftraggeber für dieses Projekt ist unser Tochterunternehmen MEGA Tierernährung GmbH & Co. KG, die so rund 1/3 des gesamten Stromverbrauchs pro Jahr erzeugen will. Die Jahresstromerzeugung deckt im Äquivalent den Bedarf von rund 1.000 3-Personen-Haushalten. Durch die PV-Anlage werden jährlich rund 1,5 Millionen kg CO2e-Emissionen eingespart. Bis Ende 2025 wollen wir an den PHW-Standorten in Lohne, Zerbst, Dannenberg, und Laage weitere Projekte zur Gewinnung von Energie durch Photovoltaik realisieren. Neben PV-Anlagen investieren wir derzeit auch sukzessive in den Bau von Blockheizkraftwerken und Biogas-Anlagen.