Presse aktuell

05.07.2016

Stufenplan für Oldenburger Geflügelspezialitäten in Lohne sieht schrittweise Rückkehr zu ursprünglicher Größe vor

Betrieb startet nach Wiederaufbau vorerst mit einer Schlacht- und Zerlegelinie

Lohne, am 5. Juli 2016. In gemeinsamen Gesprächen mit dem Betriebsrat und der NGG hat die Oldenburger Geflügelspezialitäten GmbH seit dem Großbrand vom 28. März 2016 in Lohne nach einer Lösung zur Weiterbeschäftigung für ihre festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Die Geschäftsführung der Oldenburger Geflügelspezialitäten hat sich mit den Sozialpartnern gestern darauf geeinigt, dass von den ursprünglich 750 festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern künftig 213 weiterbeschäftigt werden können. Für die unbefristet Festangestellten, die leider nicht weiterbeschäftigt werden können, hat die Oldenburger Geflügelspezialitäten in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat und der NGG einen Interessenausgleich mit Sozialplan erstellt und vereinbart. Dieser enthält eine Abfindung, die den Lohnausfall berücksichtigt. „Wir haben in den vergangenen Wochen alles getan, um so viele Arbeitsplätze wie möglich für unsere Festangestellten zu sichern. Wir bedauern, dass wir absehbar nicht noch mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Perspektive in den Oldenburger Geflügelspezialitäten geben können. Da unser Betrieb in Lohne zunächst aber in einem bedeutend kleineren Maßstab und mit zunächst nur einer von ursprünglich zwei Schlacht- und Zerlegelinien wieder aufgebaut wird, können wir leider nicht alle Festangestellten weiterbeschäftigen“, erklärt Paul-Heinz Wesjohann im Anschluss an die heutige Mitarbeiterversammlung.

Bis zum Wiederaufbau der Oldenburger Geflügelspezialitäten, der nach heutiger Einschätzung mindestens 18 Monate in Anspruch nehmen wird, wird das Verhältnis der Beschäftigten der Oldenburger Geflügelspezialitäten 85 Prozent Festangestellte und 15 Prozent Werkvertragsbeschäftigte betragen. „Um jetzt möglichst vielen unserer Festangestellten wieder einen Arbeitsplatz in Lohne bieten zu können, haben wir bis zum Wiederaufbau des Betriebes den Anteil der Festangestellten von 60 Prozent auf 85 Prozent nochmal erhöht. Aufgrund des täglich leicht schwankenden Auftragsvolumens ist es leider nicht möglich, bis zum Wiederaufbau sämtliche Beschäftigte festanzustellen. Wir haben uns aber intensiv darum bemüht, den Anteil so hoch wie möglich zu halten ohne dabei die Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren“, erklärt Wesjohann.

Nach dem Wiederaufbau in Lohne wird der Betrieb mit vorerst einer Schlacht- und Zerlegelinie und mit einer Kapazität von 220.000 Tieren pro Tag aufgenommen – die Oldenburger Geflügelspezialitäten werden dementsprechend nicht gleich wieder bei der vollen Kapazität starten, sondern schrittweise zu der alten Auslastung zurückkehren. Ein genauer Zeitplan kann hierzu vorerst nicht gegeben werden, da sich der wiederaufgebaute Betrieb in Lohne den dann aktuellen Marktgegebenheiten anpassen muss. „Grundsätzlich möchten wir betonen, dass es weiterhin unser erklärtes langfristiges Ziel ist, schrittweise wieder zu der alten Größe des Betriebes zurückzukehren“, so Wesjohann.


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